Ministerium für Verkehr und Infrastruktur

 

Die Zukunft Europas liegt in Deutschland, dem Staat Deutschland


Leistungsfähige Verkehrswege, Transportmittel und Kommunikationsnetze sind eine Grundvoraussetzung für eine funktionierende Volkswirtschaft. Es ist die Pflicht jedes Staatswesens die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen. Eine mangelhafte Infrastruktur schadet der Volkswirtschaft, dem ganzen Volk und der Umwelt.

  

 

Verkehr und digitale Infrastruktur ist weit mehr, als nur Transportwege, Transportmittel und Kommunikation! Eine vorrangige Aufgabe ist es, die wirtschaftlichen Interessen mit den Bedürfnissen der Menschen und der Natur in Einklang zu bringen. Dazu gehört der Schutz aller Lebewesen und die Erhaltung und Schaffung von natürlichen Lebensräumen, Wäldern und landwirtschaftlichen Flächen als Quelle gesunden Lebens.


Der Schutz der Menschen vor Lärm, Abgasen und Elektrosmog, aber auch die Wahrung der Interessen von Kindern, behinderten, alten und kranken Menschen gehören zur Aufgabe des Ministeriums.


Nur mit intensiver, Ministerien übergreifender, Zusammenarbeit wird es möglich, die vielfältigen Aufgaben zu erfüllen. Der Staat Deutschland wird etwas Neues errichten, etwas, das es noch nie zuvor gegeben hat!


Gibt es Zweifel? In der Vergangenheit gab es Glanzzeiten, in denen die deutsche Industrie und das Verkehrswesen Geschichte geschrieben haben. Es war in den Jahren von 1880 bis 1940 und 1950 bis 1970. In diesen Zeiten gab es einen enormen wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwung. Wir müßen uns unserer Stärken wieder bewußt werden.


Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht gestalten!


Die BRD-Geschäftsführung hinterläßt uns einen Schrotthaufen! Sie war nicht in der Lage

Abhilfe zu schaffen und hat dadurch Mißstände herbeigeführt und andere Interessen verfolgt. Das hat das Verkehrswesen an den Rand des Kollapses geführt. Jeder, der auf diese Infrastruktur angewiesen ist, muß täglich aufs Neue darunter leiden.

  

  

Schon in den 70er Jahren haben sich Fachleute mit dem drohenden Verkehrskollaps beschäftigt. Die Ansätze waren zukunftsweisend und fachlich solide. Was ist daraus geworden? Angedacht war die viel bessere Nutzung und Vernetzung der verschiedenen Verkehrsträger. Schauen wir einmal in das BRD Verkehrswesen. Das Motto: „Mehr Güter auf die Schiene ...“ ist zur Lachnummer verkommen! Wie soll es effektiv umgesetzt werden, wenn immer mehr wertvolle Schienen-Infrastruktur vernichtet wird, Bahnhöfe und Verladestellen, besonders auf dem Land geschloßen werden. Gibt es die „Deutsche Handelsschifffahrt“ noch?

  

  

In den meisten Bereichen des Verkehrswesens und der digitalen Infrastruktur gibt es schon lange einen bedrohlichen Überlebenskampf. Ein vorrangiges Ziel ist die Reduzierung der Transporte auf das wirklich Notwendige.


Die täglichen Wettrennen auf den Straßen, die mittlerweile viele Opfer fordern (Unfälle, Stau, Lärm, Abgase), müßen abgebaut werden, wie auch die widersinnigen Arbeitsbedingungen für Lkw Fahrer, die mit ihren Lkws über Nacht und am Wochenende als Lager auf den Rasthöfen stehen. Die Belastung der Menschen in den dicht besiedelten deutschen Gebieten hat schon längst das Maß des Erträglichen überschritten.


Die permanente, allgegenwärtige Überforderung muß beendet werden. Die Technik soll dem Menschen dienen und ihn nicht zum Sklaven machen. Vor allem aber nicht die Gesundheit der Menschen gefährden. So kommen wir nicht umhin, die Kommunikations- und Datennetze zu prüfen und zum Schutz aller Lebewesen Glasfasernetze auszubauen und eine eigenständige moderne Mobilfunktechnologie voranzubringen, ohne Geräte und Anlagen der 5. Generation. Service (lat. Servitium, Sklavendienst) wird falsch verstanden. Unmengen an Daten überfluten uns, maßlose Kommunikation löst im Unterbewußtsein Streß aus, der Krankheiten verursacht. Die Kommunikation muß auf das wirklich Notwendige beschränkt werden.

  

 

Die katastrophalen Voraussetzungen fordern vom Ministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur einzugreifen und für die Zukunft Grundlagen zu schaffen. Hier sei nur ein Teil notwendiger Maßnahmen erwähnt:


  • Die Durchläßigkeit des Schienennetzes muß deutlich erhöht werden

  • Bedarfsgerechte Reaktivierung ehemaliger Bahnanlagen

  • Die Handelsschifffahrt (Binnenschifffahrt) wird bedarfsgerecht reaktiviert

  • Umgestaltung der Kommunikations- und Datennetze

  • Der Transitverkehr wird neu geregelt

  • Lkw- und Flugverkehr regulieren

  • Reparatur und bedarfsgerechter Um- und Ausbau der Transportwege

  • Bedarfsgerechter Ausbau von Umschlagterminals

  • Bürokratische Regelflut entrümpeln, individuelle Lösungen schaffen

  • Gleichberechtigte Grundlagen für alle Verkehrsträger


Die Umsetzung dieser Maßnahmen ist nötig und möglich. Die Mitwirkung und rege Teilnahme des Volkes ist nicht nur gewünscht, sondern für den Aufbau des Staates Deutschland unabdingbar. Jeder soll seine Stimme erheben und an der Gestaltung unserer Zukunft und unserer Heimat mitarbeiten.


Wir haben Strategien erarbeitet, die sich rasch umsetzen laßen, wenn Alle mithelfen. Um aber solide Grundlagen zu schaffen brauchen wir Geld und Zeit, auch mit Blick auf andere wirtschaftliche Bereiche. Zunächst müßen verlorengegangene Kapazitäten in allen Bereichen des Bauwesens wieder geschaffen werden. Geduld und viel Verständnis sind notwendig, denn: „Rom wurde auch nicht an einem Tag gebaut“.


Damit das Mögliche entsteht,

muss immer wieder

das Unmögliche versucht werden.

(Hermann Hesse)