Geschichte - von Bürgern nachgefragt

  

Sendung vom 09.06.2022

Unsere Staatsangehörigkeit zum Deutschen Reich von 1871 bis 1918 ist ebenso ein Märchen, wie die Staatsangehörigkeit zur Weimarer Republik oder zum so genannten Dritten Deutschen Reich oder auch zur Bundesrepublik Deutschland.


Das Deutsche Reich von 1871 bis 1918 war ein Staatenbund und kein Bundesstaat, wie es im Netz immer wieder absichtlich falsch berichtet wird. Die „Verfassung“ vom 16. April 1871 ist keine Verfassung, sondern eine Verordnung. Kein internationaler Historiker wird dieses Deutsche Reich als Bundesstaat bezeichnen. Das ist wohl nur im Internet durch gewisse beauftragte Kreise möglich, damit die Presse die Menschen medial als Nazis, Reichsbürger, Selbstverwalter oder Gewalttäter darstellen können. Die Verfasser dieser Verordnung vom 16. April 1871 haben daraus auch kein Geheimnis gemacht. So heißt es direkt zu Anfang der Verordnung:


ZITAT: Wir Wilhelm, von Gottes Gnaden Deutscher Kaiser, König von Preußen etc. verordnen hiermit im Namen des Deutschen Reichs, nach erfolgter Zustimmung des Bundesrathes und des Reichstages, was folgt: ZITAT ENDE

 

Es geht aber noch weiter.



Was ist ein Staatenbund und was ist ein Bundesstaat?


ZITAT VÖLKERRECHT: Der Staatenbund (auch völkerrechtlicher Verein, teilweise – streng nur im Falle eines „organisierten Staatenbundes“– auch Konföderation genannt) ist ein Zusammenschluss souveräner Staaten (Mitgliedsstaaten, als Gliedstaaten oder Bundesglieder bezeichnet) mit eigener Organisation auf Bundesebene. Es handelt sich dabei um eine völkerrechtliche Staatenverbindung. Der Staatenbund ist kein wirklicher Staat und verfügt weder über ein eigenes Gebiet noch über eigene Staatsangehörige. ZITAT ENDE



So steht folgerichtig im Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetz vom 22. Juli 1913:


ZITAT: Wir Wilhelm, von Gottes Gnaden Deutscher Kaiser, König von Preußen etc. verordnen im Namen des Deutschen Reichs, nach erfolgter Zustimmung des Bundesrats und des Reichstags, was folgt:

 

Erster Abschnitt.
Allgemein Vorschriften.

§ 1.

Deutscher ist, wer die Staatsangehörigkeit in einem Bundesstaat (§§ 3 bis 32) oder die unmittelbare Reichsangehörigkeit (§§ 3 bis 35) besitzt. ZITAT ENDE



Der erste Teil bezieht sich auf die Staatsangehörigkeit der Bürger aus den 25+1 Bundesstaaten. Sie hatten somit die „mittelbare Zugehörigkeit“ zum Staatenbund. Der zweite Teil bezieht sich auf die Menschen aus den Kolonien, wie z.B. Togo, die eine „unmittelbare Zugehörigkeit“ zum Staatenbund hatten.

 

 

Zusammenfassung

 

Die Bundesstaat`ler haben bis heute diese alten Staatsangehörigen zu den Bundesstaaten. Sie haben sie weder durch einen Rechtsakt abgegeben, noch automatisch verloren. Sie besitzen alle Gebiets- und Bodenrechte an den alten Völkerrechtssubjekten (Bundesstaaten) und NIEMAND, außer sie selbst, kann diese Rechte entfernen.

Sie waren zu keinem Zeitpunkt Staatsangehörige eines Deutschen Reiches und wer die Verordnung des niedergegangenen Staatenbundes vom 16. April 1871 als „seine Verfassung“ annimmt, verliert damit seine Gebiets- und Bodenrechte für immer, da er freiwillig erklärt den Rechtskreis zu wechseln.

Der Staatenbund ist ein Vertragswerk zwischen zwei Parteien. Die eine Seite war das Königshaus von Preußen, welches den Kaiser stellte und die andere Seite der Bundesrath, der die Bundesstaaten politisch vertrat. Alle Gebietsrechte und alle Staatsangehörigkeiten, wie viele andere Bestandteile der 25+1 souveränen Einzelstaaten, blieben unverändert in den Bundesstaaten erhalten.

Durch Weggang des Kaiser (warum auch immer) und die Auflösung der Administrationen der Bundesstaaten, brach der Staatenbund Deutsches Reich, von 1918/1919, ohne abschließende Verwesung zusammen. Der Kriegsverlierer war der Staatenbund und nicht die Einzelstaaten.

Um diesen Staatenbund wieder herzustellen, müßten in allen 25+1 Bundesstaaten eigene Nationalversammlungen ausgerufen und durchgeführt werden, deren Vertreter dann den Bundesrath wieder temporär errichten, um dann den aktuell lebenden Nachfolger des Kaisers zur erneuten Übernahme der Vorsitzes, in einem neu geschlossenen Staatenbund, zu bewegen. Danach müßten noch alle Bürger der einzelnen Bundesstaaten durch eine Volkswahl zustimmen.

Dieser Vorgang ist völlig ausgeschlossen, da die kleinen Bundesstaaten mangels Fürsten und Königen nicht wieder herstellbar sind und auch der aktuell lebende Nachfolger des Kaisers mehrfach öffentlich seine Ablehnung gegenüber einer solchen Idee geäußert hat.



Bleiben also nur noch die Nachfahren der damaligen Staatsangehörigen der 25+1 Bundesstaaten übrig, die noch immer alle Gebiets- und Bodenrechte besitzen. Ein Teil dieser Bürger hat bereits reagiert. Sie haben ihre geerbten Gebiets- und Bodenrechte zusammengelegt und in einer gemeinsamen Nationalversammlung vom 1. November 2014 aktiviert und seit dem 11. Oktober 2015 rechtswirksam gestellt. Nunmehr fehlt nur noch der Rest der Bevölkerung, der sich der legitimen und rechtskonformen Nationalversammlung anschließt.



Der Nationalrat der Verfassunggebenden Versammlung am 09. Juni 2022