Hamburg

 

 

Willkommen bei der Verfassunggebenden Versammlung und in unserer Heimat Hamburg

 

Abbildung rechts : Landeswappen Hamburg

Herzlich willkommen in unserem Bundesland Hamburg. Die Entwicklung der Stadt HAMBURG ist mit seiner damals allseits beliebten Straßenbahn so eng verbunden, wie mit seinem Überseehafen. Ohne „Bimmelimmelim“ hätte der Hamburger Hafen niemals die heutige, weltweite, führende Rolle erlangt. Somit wäre auch die Stadt HAMBURG zu einer x-beliebigen Stadt „verkommen“.

Die Straßenbahn in HAMBURG muß man in Zusammenhang mit der Industrialisierung betrachten.

Lange Zeit war die Lage seines Hafens eher ein Nachteil gegenüber anderen Hafenstädten. Für die Transporte, nur mit Segelschiffen, war die weite Anreise nach Hamburg über die Elbe, tief ins Hinterland hinein, ein großes Hindernis. Alternativen, wie die Eisenbahn oder über Straßen, standen zu jener Zeit noch nicht ausreichend genug zur Verfügung. Fortsetzung unten "Wir in Hamburg"

 

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Der Sprecher der Länderkonferenz Hamburg

 

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Die Feierlichkeiten zum dritten Jahrestag der Ausrufung der Verfassunggebenden Versammlung für alle deutschen Gebiete und Völker. Aufzeichnung der LIVE-Übertragung über ddb Radio vom 01. 11.2017.

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WIR in Hamburg

 

Somit war in jener Zeit die zentrale Lage am Knotenpunkt mehrerer Flüsse, über den reger Handel getrieben wurde, die Lebensbasis der Stadt. Die Industrialisierung läutete hier einen bis heute anhaltenden Wandel ein. Die Dampf- und später die Motorschiffahrt, in Verbindung mit den Fortschritten im Transport mit der Eisenbahn,, sorgten dafür, daß die Lage des Hamburger Hafens immer mehr zu an Bedeutung gewann.

Dieser Fortschritt, zusammen mit der herausragenden Hinterlandanbindung, sorgte für einen unaufhaltsamen Aufschwung des Hamburger Hafens. Dies veränderte jedoch den Hafen und somit auch die Stadt selbst. Für den Hafen benötigte HAMBURG immer mehr Fläche, die jedoch nicht vorhanden war, weil dort seinerzeit noch viele zehntausend Hafenarbeiter und Handwerker mit ihren Familien lebten.

Um den Hafen mit all seinen Gewerken (Werften, Schiffsausrüster, Taumacher, etc.) erweitern zu können, mußten diese Unterkünfte vor die Stadttore, in die Vororte oder Außengebiete verlagert werden. Dies war die Geburtsstunde des Pferdebusses (31.10.1839), der Pferdebahn (16.08.1866) und schließlich der elektrischen Straßenbahn (05.03.1894), um die immer noch erforderliche Masse an Arbeitern zwischen Unterkunft und Arbeitsplatz schnell und sicher transportieren zu können.

Neben diesen Transporten fand in jener Zeit ein reger Grenzhandel mit den Vorort-Gebieten (Altona, Harburg, Wandsbek und Wilhelmsburg statt. Verkehrschaos ist keine Erscheinung der Neuzeit. Dies gab es auch schon in den benannten Zeiten, wenn auch der damaligen Zeit angepaßt. Fuhrwerke, Fußgänger, Handkarren, Radfahrer, etc. sorgten für ein quirliges Straßenbild. Sogenannte Massenverkehrsmittel wurden somit immer notwendiger, um die immens ansteigenden Verkehrsströme lenken zu können.

Der Bau der bekannten Speicherstadt (1890), mit seinen erforderlichen Kontorhäusern, der Bau des zentralen Hauptbahnhofes (1906) und der Bau der Hamburger Hochbahn (1912) krempelte das hamburger Stadtgebiet sprichwörtlich auf links. Fortan lagen nahezu alle Wohngebiete außerhalb des Stadtgebietes. Folglich wurden die vorgenannten Gebiete 1937 der Stadt HAMBURG angegliedert.

Diese Vorgaben hatten erheblichen Einfluß auf die Entwicklung der Straßenbahn. Am 01. Jan. 1923 hatte die übriggebliebene Straßenbahn-Eisenbahn-Gesellschaft (SEG) mit seinen 40 Linien und einem Streckennetz von 399 Km seine größte Ausdehnung. Durch die bis 1912 neu geschaffene, bekannte Mönckebergstraße, fuhren bis zu 90 Züge pro Stunde (gleichzeitig wurde damit die Grenze der Belastbarkeit erreicht).

Diese Maximalwerte wurden durch die Ereignisse in den Folgejahren nie wieder erreicht, jedoch ermöglichte das sehr dichte Straßenbahnnetz dafür, daß die Trümmer der großflächig zerstörten Stadtgebiete (aus dem 2. Weltkrieg) relativ schnell beseitigt werden konnten. Überhaupt war die Straßenbahn in den ersten Nachkriegsjahren, die von Mangel und bitterer Not geprägt waren, das Hauptverkehrsmittel.

Dies belegen auch Zeitdaten. Schon 1953 waren wieder 21 Linien mit 331 Km Gleislänge in Betrieb und beförderten dabei 257 Millionen und zu 1938 166 Millionen mehr Fahrgäste. Hochmoderne Großraumwagen (V6, V7 und VG inkl. Beiwagen) wurden immer dringlicher, welche mit ihrem Fahrgastflußsystem erst diese Zuwächse ermöglichten. Die sogenannten „Sambawagen“ waren schneller, leistungsfähiger und wirtschaftlicher und verkürzten die Haltestellenzeit auf 50%. Auch die Reiselänge der Fahrgäste steigerte sich um 50%.

Diese Kombination ermöglichte den Direktanschluß von weit entfernten Siedlungen (04.07.1954 Jenfeld, 30.10.1955 Lurup). Von 1948-1955 gab es noch 19 Linien und 1956 endete die Streckenerweiterung. Trotz weniger Linien füllten noch 1955 bis zu 84 Züge, zusammen mit dem stark steigenden Individualverkehr, die Mönckebergstraße (Haupteinkaufstraße der Hamburger, zwischen Hauptbahnhof und Rathaus).

Auch wenn die „Trams“ in anderen Städten noch existieren, mußten sie allerdings überwiegend in den Untergrund verschwinden. Eines ist den Hamburgern glücklicherweise erspart geblieben, nämlich die autogerechte Stadt, auch wenn der Vorrang des individuellen Kraftverkehrs auch in Hamburg, deutliche Spuren hinterlassen hat.

Die beabsichtigte Beseitigung der Hamburger Straßenbahn war und ist ein verhängnisvoller Fehler gewesen, zusammen mit dem nach wie vor unbeherrschbaren Problem des Individualverkehrs. Das wußten und spürten auch die vielen 100 000 Menschen am 1 Oktober 1978, bei der letzten Fahrt der Straßenbahn in HAMBURG!

An diesem geschichtlich bedeutenden Tag verabschiedeten sich viele Bürger Hamburgs mit Tränen von ihrer geliebten „Bimmelimmelim“ mit einem unvergleichlichen Abschiedsfest, welches unvergesslich bleibt.

Damit endete eines der größten und bedeutendsten Straßenbahnnetze in Europa, welches modernisiert und verändert, viele entstandene Verkehrsprobleme hätte vermeiden können. Darum sagten wir:

„In HAMBURG sagt man tschüß, das heißt auf wiedersehen.

In HAMBURG sagt man tschüß, beim Auseinandergehen.“

Es wird höchste Zeit zur Umkehr. Seit vielen Jahren leidet die Stadt HAMBURG unter dem Verlust der Straßenbahn. Hochtrabende Pläne zum Schnellbahnausbau kommen nicht voran, weil diese gegenüber Bus und Straßenbahn extrem teuer sind, auch in den Erhaltungsaufwendungen. Der Bus ist in vielen Relationen, trotz Sonderkonstruktionen und Fahrplanverdichtung, völlig überfordert.

Auch die zahlreichen Bemühungen des VVDM (Verein der Verkehrsamateure), die u.a. historische Hamburger Straßenbahnwagen betriebsfähig erhalten, auf hamburger Stadtgebiet einen Museumsbetrieb errichten zu können, wurden immer wieder abgelehnt. Aus diesem Grunde hat dieser Verein eine kleine Museumsstrecke am Schönberger Strand, bei Kiel an der Ostsee aufgebaut. An den Wochenenden kann man dort in den Sommermonaten ein paar Runden mitfahren. Reine Bahnfahrer können diesen Zielort von Hamburg aus über Kiel, bis Schönberg erreichen. Von dort aus betreibt der Verein einen Museums-Pendelbetrieb zum Schönberger Strand.

 

Quellenangabe :

A Straßenbahn adieu – Ein Stück Hamburg verabschiedet sich

- Von Erich Staisch im Hoffmann und Campe Verlag 1978

B Straßen- und Stadtbahnen in Deutschland ; Band 11: Hamburg

- Dieter Höltger / Michael Kochems im Eisenbahn-Kurier-Verlag 2008

C Zusammenfassung, Formulierung und niedergeschrieben von

Wolfgang Petersen ; Merkatorweg 38 ; 22119 Hamburg

 

 

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